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Computerpioniere: Die Untoten des Web

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Sie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut: Doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen.

Heimrechner: Der Commodore Pet 2001 (l.) war einer der Ersten Zur Großansicht
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Heimrechner: Der Commodore Pet 2001 (l.) war einer der Ersten

In den achtziger Jahren konnte man Commodore-Heimcomputer in Kaufhäusern erstehen, der Hersteller verkaufte Millionen seiner Heimrechner Pet 2001 und C64. Commodore war damals Trikotsponsor des FC Bayern München, ein internationaler IT-Superstar.

Heute vertreibt ein Unternehmen dieses Namens unter der Marke 08/15-Netbooks in den Vereinigten Staaten. Ein anderes, ebenfalls unter der Flagge Commodore, verkauft buntbemalte PC für Gamer. Eine zeitlang gab es sogar Commodore-Telefone.

So geht es einigen der einst großen IT-Marken: Einige wandeln als Untote durchs 21. Jahrhundert, andere sind längst vergessen - aber immer noch gut im Geschäft.

Commodore, Dr. Neuhaus & Co. - SPIEGEL ONLINE zeigt, was die Pionierfirmen des Web heute machen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
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1. Die gute, alte Zeit
AlterKaufmann, 18.08.2009
Zitat von sysopSie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen. http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,642470,00.html
Ich habe meinen 2.PC, einen Commodore 3032 für Spielereien noch immer in Gebrauch. Dieses gute Stück ist noch ohne Festplatte, ohne Floppy, die kostete damals mit 2 Laufwerken á 170 *Kilobyte* DM 4200,--. Jede Diskette 5 1/4 " kostete DM 10,--. Ich habe mir dieses Teil damals gekauft, weil ich vom hörensagen glaubte, "ein Computer kann Alles". Das beste was er konnte war "Syntax-Error" und "Out of Memory" Ich habe das Programmieren von der Pieke auf gelernt. Handbücher gab es nicht. Nur hier und da war da jemand, der mehr Erfahrung hatte als ich. Und das alles ohne Internet Verbindung. Es war eine schöne Computer-Zeit.
2. lol
mavoe 18.08.2009
Zitat von AlterKaufmannIch habe meinen 2.PC, einen Commodore 3032 für Spielereien noch immer in Gebrauch. Dieses gute Stück ist noch ohne Festplatte, ohne Floppy, die kostete damals mit 2 Laufwerken á 170 *Kilobyte* DM 4200,--. Jede Diskette 5 1/4 " kostete DM 10,--. Ich habe mir dieses Teil damals gekauft, weil ich vom hörensagen glaubte, "ein Computer kann Alles". Das beste was er konnte war "Syntax-Error" und "Out of Memory" Ich habe das Programmieren von der Pieke auf gelernt. Handbücher gab es nicht. Nur hier und da war da jemand, der mehr Erfahrung hatte als ich. Und das alles ohne Internet Verbindung. Es war eine schöne Computer-Zeit.
Meine erste Kiste war ein IBM 286er mit 1MB RAM und ne 20MB-Platte. Ca. 1985 war das. Da ging der ganze Verdienst meines 2-monatigen Ferienjobs drauf. Immerhin war da noch ein VGA-Monitor dabei mit 256 Farben. OS war MS-DOS und zum Navigieren hatte ich den "Norton-Commander". OMG, was wurde ich beneidet. Das gute Stück funzt immernoch und zeige den auch heute noch meinen Kumpels, wenn die mich besuchen kommen. Achja, 3 Jahre später hab ich auch n 14,4er Modem angeschafft (Einwählzeit gefühlte 10 Minuten) und hatte das Vergnügen e-mail-technisch ganz am Anfang dabeizusein. Browser gab es da noch nicht, aber Dokumente konnte man da auch schon austauschen... Und: Erinnern Sie sich noch an die ersten Games? Spacequest, LSL,... hehe
3. Firmengründer tot
Meistersaenger 18.08.2009
Zitat von sysopSie haben die Internet-Protokolle entworfen, die ersten Heimrechner und Modems gebaut - doch was machen Firmen wie Commodore, Dr. Neuhaus und BBN eigentlich heute? SPIEGEL ONLINE zeigt, was aus den legendären Pionieren von PC und WWW wurde - und welche noch immer Geld verdienen. http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,642470,00.html
Nicht zu vergessen, Phillip W. Katz und sein Datenkomprimierprogramm PK.ZIP Die Firma PKWare gibt es immer noch.
4. 56000
a.weishaupt 18.08.2009
Die gemeinte Bitrate ist 56, nicht 56.6. Und ausgerechnet die indiskutabel hochpreisigen Dr.-Teuergraus-Geräte als Pionierleistung anzuführen, naja.. die meisten Leute waren damals eher mit nicht zugelassenen Modems mit Rockwell-Chipsatz oder z.B. einem USRobotics online.
5. C=
DocSchmock 18.08.2009
Echt schade um Commodore. Meine ersten Erfahrungen mit einem Computer hab ich mit 3-4 Jahren an einem VC20 gemacht. Danach kam der gute alte Brotkasten C64. Als dann noch die Datasette von einem 1541 abgelöst wurde war der Spielspaß perfekt. Dann das große Staunen als wir einen Amiga 500 bekamen. Später kam noch ein Amiga 2000 dazu, mit stolzen 80MB Festplattenspeicher, der aber trotz Familiencomputer nie voll war. Bei der AGA-Generation bin ich aufgrund Geldmangels nicht mehr mitgezogen. Ich war zwar beeindruckt als ich bei meinem Onkel mal den Amiga 4000 sah, aber da rechnete man schon sein Ferienjobgeld für einen PC ein. Bis 95-96 war der A2000 noch Hauptdaddelmaschine, als dann aber die 3D-Titel kamen und der Amiga im sterben lag, bin ich auch ins Doslager gewechselt. Schade eigentlich, die Workbench fand ich eigentlich immer sehr angenehm, ansonsten Diskette rein und los ging es. Bis auf die späteren AGA Grafikchips musste man nicht auf Mindestanforderungen schauen und aufgerüstet hat man evtl. mal den Arbeitsspeicher um 1-2 Mb. Da war das All in One Konzept von Commodore dann wohl zu veraltet. Scahde, dass meine Amigamaus und fast alle Disketten kaputt sind, nebenbei ist das 50hz Flackern am Fernseher nicht sehr angenehm, daher modert der gute 2000er jetzt im Keller, aber über WinUAE wird ab und zu immernoch gezockt. Daher ist die nächste Anschaffung auch ein Competition Pro Joystick mit USB-Anschluss, per Tastatur daddeln ist einfach nicht das gleiche. Vor einer Woche habe ich mal wieder mit Elvira angefangen und bin immer noch erstaunt über die Atmosphäre durch die Musik und den Grafikstil. Schon lustig wie schnell man wieder in Nostalgie fallen kann, durch so olle Kisten. ;O)
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