Cyberterrorismus Wecke keine schlafenden Hunde

Über Cyberterrorismus wird seit einem Jahrzehnt geredet, immer häufiger dient die Warnung davor als Argument zur Durchsetzung unpopulärer Gesetze. Dabei streiten Experten noch immer, ob es ihn überhaupt gibt - und ob man wirklich öffentlich darüber reden sollte.

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Das Wort Terrorismus definiert der Duden als "Ausübung von politisch motivierten Gewaltakten". Versteht man "Gewalt" als destruktiven Akt mit dem Ziel der Schädigung eines anderen, dann ist das WWW längst ein Kriegsschauplatz: Da beharken sich palästinensische und israelische Hacker, Chinesen attackieren China-kritische Webseiten, angebliche Russen fegen estnische Server aus dem Web und selbst Viren werden mitunter noch als destruktive Form politischen Protestes verbreitet.

Waffe Internet: Sind Cyber-Terrorismus und Cyberwar bereits echte Phänomene?
[M] DPA

Waffe Internet: Sind Cyber-Terrorismus und Cyberwar bereits echte Phänomene?

Das Problem dabei: man adelt mit dem Furcht-Etikett "Terrorismus" zumeist vergleichsweise harmlose Taten zu lebensbedrohlichen Akten. Es gibt qualitative Unterschiede zwischen explodierenden Autobomben, durch die Dutzende sterben oder verstümmelt werden, und DDoS-Attacken gegen die Webseiten von Autohändlern, Regierungen oder Hackergruppen anderer Nationalität. Auch wenn ein Virus tausende Laptops außer Gefecht setzt, fangen deren Nutzer darum nicht an zu bluten.

Der Nachweis, dass Cyber-terroristische Taten Leben gekostet hätten, ist bisher nicht gelungen - es sei denn, man zählt, wie das viele Sicherheitspolitiker gern tun, die elektronische Kommunikation mit hinzu, die bei der Vorbereitung physischer Attacken fraglos fleißig genutzt wird. Dann aber wären auch Postkarte und Telefon als terroristische Waffen zu sehen.

Cyberterrorismus: Unter Experten umstritten

Und darum gibt es auch Experten wie Stephen Cummings, immerhin Chef der britischen Behörde zum Schutz kritischer Infrastrukturen, die schon dem Begriff Cyberterrorismus höchst skeptisch gegenüberstehen. Cummings wagte sich auf einer Cyber-Security-Konferenz in London Mitte der Woche mit einer nüchternen These vor: "Cyberterrorismus ist ein Mythos."

Cummings bestreitet dabei gar nicht, dass es zahlreiche aggressiv und destruktiv gemeinte politische Attacken im Web gibt. Er sieht aber die qualitativen Unterschiede zu dem, was Terroristen in der physischen Welt verbrechen. Die Debatte darüber wird seit Jahren geführt. Auch Jacob Olcott, beim US-Heimatschutzministerium damit betraut, eine schlagkräftige Cyber-Abwehrtruppe aufzubauen, erkennt an, dass das über Phänomen des Cyberterrorismus längst noch keinen Konsens gibt: "Es gibt eine Menge Meinungsverschiedenheiten darüber", sagte er bei der RSA-Sicherheitskonferenz Anfang April, "womit wir es hier zu tun haben."

Terror ist ein großes Wort, das nicht zu inflationär gebraucht werden sollte, meinen Leute wie Cummings. Es gebe Dingen eine Wichtigkeit, die sie eigentlich nicht besitzen: "Ich meine", sagte er in London, "dass die Diskussion über Cyberterrorismus unsere Aufmerksamkeit von den weit drängenderen terroristischen Bedrohungen ablenkt, die noch immer physische sind."

Und mehr noch: "Wer weiß, wenn wir zu viel über Cyberterrorismus reden, vielleicht erkennen Terroristen dadurch das Potential [solcher Attacken] in einer Art und Weise, die wir uns nicht wünschen würden." Im Klartext: Die dauernde Warnung vor dem Cyberterrorismus könnte die schlafenden Hunde erst wecken.

Opfer nur eine Frage der Zeit?

Vielleicht hatte Cummings bei seiner Rede den amerikanischen US-Heimatschutzminister Michael Chertoff im Sinne, der in der Woche zuvor ganz andere Töne angeschlagen hatte. Auf der RSA-Sicherheitskonferenz hatte er das Potential cyberterroristischer Anschläge mit dem Massenmord am 11. September 2001 verglichen (2602 Tote). Selbst ein einzelner Täter könne im Internet Schäden verursachen, die man früher nur durch Bombenabwürfe oder das Zünden von Sprengsätzen hätte erreichen können. Konkret nannte Chertoff die DDoS-Attacke gegen estnische Regierungsrechner, die im April und Mai 2007 die dortigen Regierungsnetze für zwei Wochen fast zum Abrauchen gebracht hatten.

Ein Beispiel, das auch auf der Londoner Konferenz zur Sprache kam. "Ich würde sagen, wir leben bereits in einem Zeitalter des Cyberterrorismus, und vielleicht sogar des Cyberkriegs", sagte dort Christian-Marc Liflander vom estnischen Verteidigungsministerium. Konkreter wurde auch er nicht, weil selbst diese bisher größte Attacke auf ein Regierungsnetz letztlich nicht auf die Urheber zurückgeführt werden konnte. Die Attacke kam von Rechnern aus 76 Ländern und wurde wohl über ein Botnet koordiniert. Attackiert wurden Estlands Server von ganz normalen Privatrechnern aus aller Welt.

Fließende Übergänge zwischen Cybercrime und -terror

Solche Netzwerke gekaperter Rechner aber kann prinzipiell jeder für wenige Tausend Dollar mieten. Die Art der Attacke war letztlich profan, sie hätte auch von einem pickeligen Frustschieber in Estland kommen können, dem man eine Lehrstelle als Fuhrpark-Wächter verweigert hatte. Denn das ist eines der größten Probleme der Security-Experten: Wie soll man gezielten Cyberterrorismus von politisch motiviertem Vandalentum, wie Internet-Kriminalität von pubertären Bandenkriegen zwischen Defacer-Banden (Webseiten-Verunzierern) unterscheiden?

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

In die letzte Kategorie gehörte der angebliche "Cyberwar" zwischen vermeintlichen Hackern aus Israel, Libanon und den Palästinensergebieten: Sie schossen jeweils Webserver der anderen Ethnie ab und zählten ihre Trophäen wie einst Revolverhelden die Kerben an ihren Colts. Terrorismus? Cyberkrieg? Wohl kaum: Wenn solche Beispiele etwas beweisen, dann nur, dass kritische Infrastrukturen heute generell gefährdeter sind als früher.

Das alles heißt jedoch nicht, dass Cyberwar und Cyberterrorismus nicht denkbar wären.

Düstere Visionen, wenig Beispiele

Ideen für mögliche und unmögliche Attacken auf kritische Infrastrukturen werden wahrlich genügend ventiliert. Kurz nach den Terror-Attacken auf das World Trade Center halluzinierten amerikanische Geheimdienstler unheilsschwanger über die Möglichkeit, Terror-Hacker könnten per Internet-Zugriff die Tore von Staudämmen öffnen, um Städte zu überfluten. Auch das Horror-Szenario der Attacke auf Kraftwerke und andere potentiell Leben gefährdende kritische Infrastrukturen, auf wichtige Kommunikationsnetze oder den internationalen Datenverbund der Banken wurde immer wieder ins Spiel gebracht. Zumindest manches davon ist theoretisch möglich.

Das bisher einzige öffentlich gewordene Beispiel einer Cyberattacke auf eine kritische Infrastruktur, bei der tatsächlich physische Schäden entstanden, geschah im Jahr 2000 in Australien. Der in der Presse als Hacker titulierte Vitek B. drang in die Steuerungsmechanismen der Abwasserentsorgung im australischen Bundesstaat Queensland ein und entließ mehrere Millionen Liter der stinkenden Brühe in die Umwelt. Man sieht: es ist möglich. Zumindest, wenn man sich wirklich auskennt: Vitek B. war ein Insider.

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Forum - Cyberterrorismus - Gespenst oder konkrete Bedrohung?
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Seite 1
Astir01 18.04.2008
1.
Welches Szenario? Sicher kann jemand, der sich mit der Materie auskennt und in die entsprechenden Netzwerke eindringt, eine Menge Schaden verursachen. Von kriminellen Machenschaften und Spionage hört und liest man ja gelegentlich. Terroristen aber üben ihre Gewalt um ihrer symbolischen Wirkung Willen aus. Ein einziger Fall, in dem eine Enthauptung gefilmt wird, ein einziger, kleiner und vielleicht sogar misslungener Bombenanschlag wirkt über die unmittelbar Betroffenen hinaus, indem er die Menschen verunsichert oder einschüchtert. Wie könnten Terroristen im cyberspace eine vergleichbare Wirkung erzielen, wenn viele Menschen nicht einmal wissen, was der cyberspace überhaupt ist, geschweige denn davon betroffen wären, wenn dort ein Schaden angerichtet würde? Darüber hinaus ist schon das Bombenbasteln nicht so einfach, als dass es jedem dahergelaufenen Strauchdieb einfach so gelingt. Oft genug gibt es Spuren, die von den Behörden zum Täter zurückverfolgt werden können, bevor er zuschlagen kann; so wie heute in Bristol. Um die schon bestehenden Sicherungsmechanismen gegen die gewöhnlichen Verbrecher zu überwinden sind jedoch umfangreiche Kenntnisse erforderlich, welche die "Koran"schulen in Pakistan noch nicht auf dem Lehrplan haben dürften. Ein Internet- Terrorist kann sich auch nicht in dunklen Höhlen oder unzugänglichen Bergregionen verstecken. Er hinterläßt zwangsläufig Spuren, und wenn er sich nicht nur virtuell in die Luft sprengt, um sich der Verhaftung zu entziehen, dürfte es ungleich schwieriger sein, einen geeigneten Nachwuchshacker zu rekrutieren, da gleichzeitig millionenschwere Firmen mit einem Leben in dieser Welt winken, das die Mullahs dem Selbstmordattetäter nur im Jenseits in Aussicht stellen können.
DasIch 18.04.2008
2.
Mit jedem Gesetz und Vorschlag Schäubles nimmt die Gefahren von Cyberterrorismus zu klar. Würden wir nicht in einem Überwachungsstaat leben wäre das tatsächlich lächerlich.
aloa5, 19.04.2008
3.
Cyber ist nur dann gefährlich wo Geschäften keine realen Grundlagen mehr zugrunde liegen. Wo das der Fall ist gibt es einen Ausknopf.
wibaulu 21.04.2008
4. Cyber-Terrorismus
Oh je, wie schlimm, das mit dem "DDOS-Angriff" auf Estland ! Und man hat den Täter - bzw. einen davon - ja auch gefasst und vor Gericht gestellt : er erhielt 1.110 Euro Strafe - so billig kann Terrorismus sein ( Ironie aus ) siehe : http://www.blog.beck.de/?p=377
Frank Bennesch, 21.04.2008
5. Nein, bei einem ...
Zitat von sysopEU, Nato und US-Regierung bauen Strukturen auf, um Cyber-Angriffe effektiver parieren oder sogar beantworten zu können. Doch ist das Szenario des Cyberterror realistisch?
gut gesicherten Netz nicht und lebenswichtige Infrastrukturen gehören nicht ans Netz, sie müssen autark laufen. Und wenn sie ans Netz "müssen", dann nur als Read-Status. Wir geben den Regierungen aber zu leicht eine Steilvorlage um uns mit Überwachungsgesetzen ein zu lullen, in dem wir Windows-Server einsetzen. Ja da können wir doch gleich die CIA/NSA zum Kaffeekränzchen ein laden, anstatt sie durch die Hintertür herein zulassen. Und solange, wie 10 Root-Server in Amerika stehen, kann man sicher sein, das die einzige Attacke es wäre, das die Root-Server kurzer Hand abgeschaltet werden. Wir wollen den Geheimdiensten doch kein Steilvorlage für eine Force-Flack-Operation geben oder wie das heißt. Nicht das der SpOn mal wieder auf sowas rein fällt und kräftig ins gleiche Horn posaunt wie FOX, ABC etc., so ala 9/11, wo dann eine Website ensteht wie huntingtheboing ;)
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