Foto-Workshop Teil 3 Farbspielereien mit Gimp

Aus Rot wird Grün, der Himmel leuchtet orange, violetter Rauch steigt auf. Mit der Fotosoftware Gimp lassen sich Bilder manipulieren und allerlei Experimente anstellen. Im dritten Teil unseres Workshops erklären wir, welche Farbmanipulationen die Software ermöglicht.

Von Bettina K. Lechner und Klaus Gölker


Selbst die teuerste Kamera erzeugt nicht automatisch perfekte Bilder: Eine falsche Blende, widrige Wetterbedingungen oder ungünstige Lichtverhältnisse können die Bildqualität negativ beeinflussen. Doch mit der freien Fotobearbeitungssoftware Gimp lassen sich nicht nur solche Mankos beheben - wie in Teil eins des Workshops gezeigt - oder Experimente mit Schwarz-Weiß-Effekten anstellen ( Teil zwei), sondern auch kreative Farbspielereien anstellen. Und darum geht es in Teil drei.

Lustige oder künstlerische Effekte kann man erzielen, indem man einzelne Farben einfach gegen andere austauscht. Gimp bietet dazu eine Menge praktischer Befehle - manche arbeiten mit Verschiebungen entlang des Farbkreises, andere wiederum verwenden das HSV-Farbmodell (Hue, Saturation, Value) als Basis.

Am besten eignen sich für solche Manipulationen Bilder mit großen einfarbigen Flächen. Für die Screenshots zu diesem Artikel haben wir uns ein Bild der Harzer Schmalspurbahn als Beispiel ausgesucht, das viel rot enthält. Bei allen nun beschriebenen Verfahren sollten Sie zunächst die Hintergrund-Ebene duplizieren, um immer den Vergleich zum Original zu haben.

Viele rote Flächen: An der Aufnahme der Harzer Schmalspurbahn sollen Manipulations-Möglichkeiten von Gimp gezeigt werden
c't

Viele rote Flächen: An der Aufnahme der Harzer Schmalspurbahn sollen Manipulations-Möglichkeiten von Gimp gezeigt werden



© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.