Nicht mehr lange, und alle neuen Digitalkameras und Foto-Handys werden mit GPS-Empfängern ausgestattet. Doch GPS-Logger haben drei große Vorteile: Sie sind günstig, robust und fressen dem Handy oder der Kamera die Batterie nicht weg. Beim Einsatz sollte man auf einige Dinge achten, damit die Aufzeichnung der GPS-Daten klappt:
- Freie Sicht: Geben Sie dem Logger nach dem Einschalten unter freiem Himmel zehn Minuten Zeit, um Kontakt mit den GPS-Satelliten aufzunehmen. Sobald die "GPS Fix"-LED leuchtet, können Sie den Logger auf in eine Tasche stecken. War der Logger einige Tage nicht im Einsatz, kann der GPS-Fix bis zu 20 Minuten dauern.
- Betriebstemperatur: Die Logger sind temperaturempfindlich, mehr als 60 Grad schaden den Batterien, der Batterielaufzeit und dem Gerät.
- Batterielaufzeit: Gibt die Logger-Batterie im Betrieb den Geist auf, gehen alle aufgezeichneten Daten verloren. Achten Sie deshalb immer auf die Batterielaufzeit.
- Wegpunkte: Faustregel: Je langsamer Sie sich bewegen, desto seltener muss der Logger den Wegpunkt speichern. Beim Wandern alle 10 bis 60 Sekunden, beim Autofahren öfter. Diese Einstellung können Sie nur vor dem Trip mit einem Rechner vornehmen.
- Exif-Daten: Achten Sie darauf, dass Ihr Bildbearbeitungsprogramm die so genannten Exif-Daten nicht verändert, zum Beispiel beim Verkleinern der Bilder. In ihnen werden die Geotagging-Daten gespeichert, aber auch das Aufnahmedatum, das beim automatischen Geotaggen so wichtig ist.
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