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Google Base: Porno statt Kleinanzeigen

Der eben gestartete neue Service Google Base, eine Art Online-Kleinanzeigendienst, hat erste Probleme. Ein Filter, der an sich Nutzer vor dem Schmutz schützen soll, der durchs Netz schwappt, fiel aus - und eine Pornoflut brach über die Surfer herein.

Todd Ripley war schockiert. Er hatte eben Fotos seiner zweijährigen Tochter auf seine Google-Base-Seite gestellt, und wollte gerade Verwandte darauf hinweisen. Dann gab er noch mal den Namen seiner Tochter ins Suchfenster ein und wurde "überschwemmt mit Seite um Seite von Pornosites", sagte er CNet.com. Und das, obwohl er SafeSearch eingeschaltet hatte, den Filter, der genau das verhindern soll. Ripley jedenfalls entschied, seine Verwandschaft vorerst nicht ins Googlenetz zu schicken.

Online-Suche: "Atemberaubende Menge" von Pornografischem

Online-Suche: "Atemberaubende Menge" von Pornografischem

"Am gestrigen Abend wurden wir auf ein Problem mit der Google Base SafeSearch aufmerksam", sagte ein Sprecher gestern, "und wir handelten schnell, um es beizulegen." Für "eine gewisse Zeit" sei der Filter defekt gewesen.

Google Base ist eine Art virtueller Anzeigenmarkt, sowohl für kommerzielle als auch für private Nutzer. Jeder kann unterschiedlichste Arten von Information online stellen - vom Reisebericht bis zum Babyfoto. Wie üblich ist auch die Sexindustrie wieder vorne mit dabei - angesichts der Tatsache, dass der Service erst seit vergangener Woche online ist, gebe es bereits eine "atemberaubende Menge" von Inhalten nur für Erwachsene, so Cnet. Alleine die Suche nach "XXX" habe 14.000 Ergebnisse geliefert.

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