Aus San Francisco berichten Konrad Lischka und Matthias Kremp
Die Jeans von Apple-Manager Phil Schiller erinnert an Steve Jobs. Sonst nichts.
Der Marketing-Chef des Konzerns tritt in einer hellblauen, etwas schlabberigen Hose in San Francisco vor rund 3000 Apple-Fans auf die Bühne. Er hat wenig mit dem Apple-Boss Jobs gemein, der hier in den vergangenen Jahren unter frenetischem Applaus stets neue Produkte zeigte, in diesem Jahr aber darauf verzichtet hat - obwohl es das letzte Mal ist, dass Apple auf der Macworld seine Produkte präsentieren will. Phil Schiller trägt ein blaues Hemd, das seinen Bauchansatz betont, er lächelt freundlich-harmlos und spricht mit der ruhigen, tiefen Stimme eines Märchenerzählers.
Jobs war der Magier - Schiller ist der nette Onkel.
Und so nett beginnt er auch. "Aus tiefstem Herzen vielen Dank, dass sie gekommen sind", sagt er und fügt einen Seitenhieb gegen die Macworld hinzu: Jede Woche kämen in die Apple Stores weltweit 3,4 Millionen Menschen. "Hundertmal so viele Menschen wie zur Macworld."
Ein paar Leute klatschen, einige pfeifen. Dann legt Schiller mit dem los, was er besser kann: Produktvorstellungen.
Gesichtserkennung, ein Mini-Online-Office und 10 Millionen Songs ohne Kopierschutz - SPIEGEL ONLINE zeigt die Apple-Überraschungen von der Macworld Expo:
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