Surftipp: Yagoohoogle schafft Transparenz

Lange Zeit dominierte Google unangefochten den Markt der Suchmaschinen. Seit einigen Monaten aber gibt es Herausforderer, die es auf Googles virtuelle Krone abgesehen haben. "Yagoohoogle" kombiniert Google- und Yahoo-Recherchen - und zeigt, wer was zu bieten hat.

Wenn das nicht niedlich ist: Fragt man die Websuche von Yahoo! nach der "best searchengine", was antwortet sie da? Richtig: Google.

Ob das stimmt oder nicht, das will der Anbieter von Yagoohoogle die Surfer selbst entscheiden lassen. Der norwegische Programmierer Asgeir Nilsen ermöglicht mit seiner vom "Inquirer" im Web entdeckten Suchmaske die parallele Anfrage bei Google und Yahoos neuem Suchdienst und stellt die Ergebnisse in einer "Split-Screen"-Gegenüberstellung dar.

Ergebnisvergleich: Google "versagt" in diesem Fall, Yahoo gibt sich bescheiden

Ergebnisvergleich: Google "versagt" in diesem Fall, Yahoo gibt sich bescheiden

Neu ist das nicht, aber originell: Unter dem Strich ist Yagoohoogle nicht anderes als ein einfach strukturierter Metasuchdienst mit sehr eingeschränkten Quellen. Andererseits macht er transparent, was man sonst mühselig nacheinander erproben müsste - und wer tut das schon?

Das Ganze bringt durchaus Erkenntnisgewinn: Yahoos "Bescheidenheit", den großen Konkurrenten als besten Suchdienst zu benennen, entpuppt sich im Vergleich zu Googles Suchergebnissen als das qualitativ bessere Ergebnis. Google fällt bei seinen Top-Ergebnissen nämlich auf die Marketingseite eines Searchtool-Entwicklers herein: In diesem Fall geht der Punkt wohl eindeutig an Yahoo, obwohl Googles Ergebnisliste eigentlich ja sogar dagegen spricht. Paradox, aber spaßig.

Frank Patalong

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