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17.05.2002
 

Laues Dementi

Kein EU-Verfahren gegen T-Mobile und Co?

Der Telekom-Tochter T-Mobile sowie ihren Wettbewerbern stünde ein Verfahren wegen überhöhter Roaming-Gebühren ins Haus, berichtete die "Frankfurter Allgemeine". Stimmt nicht, sagen Brüsseler Quellen - die aber namentlich nicht genannt werden wollen.

"Das sind Gerüchte. Ich gehe davon aus, dass die etwas falsch verstanden haben", hieß es am Freitag in Brüsseler EU-Kreisen zu einem entsprechenden Bericht in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ").

Die Kommission prüft bereits seit einigen Monaten, ob Mobilfunkanbieter zu hohe Gebühren für Handy-Gespräche im Ausland kassieren und damit marktbeherrschende Stellungen ausnutzen. Noch dauere die Untersuchung jedoch an, hieß es dazu in den EU-Kreisen. Es gehe derzeit noch nicht um konkrete Verfahren.

Die "FAZ" hatte berichtet, die Kommission wolle gegen die drei Unternehmen T-Mobile, Vodafone und Cellnet bis zum Sommer entsprechende Verfahren eröffnen. Dies sei am Rande eines Gesprächs von Wettbewerbskommissar Mario Monti mit Telekom-Chef Ron Sommer deutlich geworden, schrieb die Zeitung ohne Angaben von Quellen.

Die Kommission hatte vergangene Woche gegen die Deutsche Telekom ein Verfahren eingeleitet. Die Wettbewerbsbehörde wirft dem Unternehmen vor, von seinen Konkurrenten zu hohe Gebühren für Ortsnetzanschlüsse zu verlangen.

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