Es ist ganz so wie im richtigen Leben: Aus einem Wust von Vorschlägen wühlte sich die Nominierungskommission des Grimme-Instituts in den letzten Wochen 23 Webseiten zusammen, die ihr preiswürdig erscheinen. Bis zum 15. Juni entscheidet nun die Jury, wer sich aus dieser Auswahl am Ende "Grimme-Online-Preisträger" nennen darf.
In der Kategorie TV-begleitender Websites hat die Kommission unter anderem die Angebote des ARD-Politmagazins "Monitor" sowie den gemeinsamen Nachrichtenkanal von ZDF und T-Online nominiert, teilte das Institut am Mittwoch mit.
Auch der deutsch-französische Kultursender Arte ist vertreten. Der private Fernsehsender Sat.1 wurde mit seinem Angebot zur Comedy-Show "Was guckst du?", RTL mit der Site zur Soap "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten vorgeschlagen.
In der Kategorie Web-TV will das Grimme-Institut Internetsites auszeichnen, deren audiovisuelle Beiträge nur über das Netz zu empfangen sind. Dafür ist unter anderem Kurzfilm-Website Shorts-welcome.de nominiert.
Darüber hinaus verleiht das Institut einen Online Award in der Kategorie Medien-Journalismus. Um ihn bewirbt sich unter anderem "Telepolis".
Die insgesamt 23 Nominierungen seien aus mehr als 1600 eingereichten Vorschlägen ausgewählt worden, teilte das Institut weiter mit. Die Preisträger sollen am 15. Juni in Düsseldorf bekannt gegeben werden. Alle Nominierungen sind im Internet unter der Adresse des Grimme-Instituts zu finden.
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