Die Lehrerin gab den Zweitklässlern die Aufgabe, eine E-Mail an jemanden zu schicken, den sie kennen. Der Adressat sollte den Empfang der E-Mail bestätigen und den digitalen Brief an so viele andere Menschen wie möglich senden. Das Kettenbrief-Experiment funktionierte. Die Kinder erhielten Post, viel Post. Nach drei Wochen steckten in dem elektronischen Briefkasten der Schule 81.000 E-Mails. Genervt versuchte Sheckell das Experiment zu beenden. Aber die Welt wollte weiter mit den Schülern in Kontakt treten. Statt der elektronischen Briefe sammelten sich nun Briefe aus Papier in der Schule, Telefone klingelten, und Menschen aus Europa und Japan fragten, warum sie von diesem Experiment ausgeschlossen wurden, das die Schule in Aufregung versetzte, seinen Zweck aber erfüllte. Die Kinder haben gelernt, dass das Internet manchmal zu gut funktioniert.
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