Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Montagsausgabe ohne Quellenangabe berichtete, könnten Kunden der Deutschen Telekom damit vom 1. Dezember 2002 an nicht nur Ferngespräche, sondern auch Ortsgespräche mit anderen Telefongesellschaften führen, ohne ihren Telekom-Anschluss kündigen zu müssen. Der Bundesrat hatte Mitte Juli eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes abgelehnt und damit die Liberalisierung von Ortsgesprächen vorerst gestoppt.
Bei einer Verabschiedung hätten die Verbraucher, wie bei Fern- und Auslandsgesprächen üblich, Ortsgespräche dauerhaft über einen anderen Anbieter führen (pre-selection) oder vor jedem Gespräch einen Anbieter neu wählen (call-by-call) können, ohne ihren Anschluss bei einer Gesellschaft kündigen zu müssen.
Die mehr oder minder exklusive Versorgung der Ortsnetze ist das letzte quasi-Monopol der Telekom: Im Juli wurden noch rund 95 Prozent aller Ortsnetz-Gespräche über die Telekom abgewickelt.
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