Internetnutzer in China: Propaganda ist verboten
Wie die amerikanische Organisation "China Aid Association" berichtet, werfen ihm die Behörden unter anderem Verrat von Staatsgeheimnissen vor. China Aid engagiert sich für verfolgte Christen in China.
Zhang wurde nach China-Aid-Angaben in die Stadt Hangzhou gebracht, wo die Polizei bereits zuvor zwei andere Kirchenaktivisten bei einer Razzia festgenommen hatte. Unterstützern gelang es bisher nicht, Kontakt zu Zhang aufzunehmen. Die Behörden verweigerten die Auskunft.
Zhangs Inhaftierung steht möglicherweise in Zusammenhang mit einem Internet-Posting des Kirchenhistorikers Liu Fenggang, in dem Liu über die Razzia in Hangzhou informiert hatte. Die Polizei verdächtigt Zhang offenbar, Liu bei der Veröffentlichung geholfen zu haben.
Der Fall Zhang verbindet nach offizieller chinesischer Lesart gleich zwei verbotene Handlungen: nicht genehmigte Religion und politische Arbeit im Internet. Die Staatspartei betrachtet nicht zugelassene religiöse Aktivitäten als subversive Akte ausländischer Einmischung. Das Internet wird zu kommerziellen Zwecken zwar von Staat gefördert. Wer darin jedoch systemkritische Nachrichten verbreitet, muss mit harten Gefängnisstrafen rechnen.
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