Bordellchefin Christine Schmittroth sitzt lachend auf ihrer Deutschlandflagge
Halle - Das 79. Gebot war bei der Internetauktion der Flagge erfolgreich. Genau 16.050 Euro brachte das Stoffteil ein. Zwischenzeitlich waren gar mehr als 17.000 Euro geboten worden. Doch nachdem Computerpiraten die Versteigerung sabotiert hatten, musste sie neu gestartet werden.
Die ehemalige Reichstagsflagge war im Besitz einer Bordellchefin in Halle. Die Geschäftsfrau hatte die Flagge auf ihrem Etablissement gehisst. Nachbarn und weitere Mitbürger hatten sich darüber echauffiert und die Besitzerin kritisiert. Diese will nun den Großteil des Erlöses spenden.
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hatte die Fahne, die früher einen der vier Reichstagstürme in Berlin zierte, im Juni im Internet zur Versteigerung angeboten. Damals erhielt Christine Schmittroth für 3350 Euro Zuschlag.
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