New York - Durch die anvisierte Werbepartnerschaft werde Microsoft, das AOL seit Januar umworben habe, ausgeschlossen, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Onlineausgabe. Eine Vereinbarung sei wahrscheinlich nicht vor dem am kommenden Mittwoch stattfindenden Treffen des Time-Warner-Verwaltungsrates zu erwarten.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete jedoch am Freitagabend, Google werde eine Milliarde Dollar für fünf Prozent der Anteile an AOL zahlen.
Die zur Verhandlung stehende Vereinbarung würde es AOL erlauben, Werbung bei den Suchresultaten zu verkaufen, die von Google auf seinen Websites bereitgestellt werden. Google werde voraussichtlich auch die AOL-Web-Sites unter den gesponserten Links bei den Suchresultaten unterstützen.
Das Unternehmen Microsoft hatte gehofft, dass AOL seine Suchmaschine verwendet statt die von Google. Time Warner hat dem Zeitungsbericht zufolge das ganze Jahr über mit Microsoft Gespräche geführt. Time Warner habe aber im September begonnen, auch mit Google zu reden.
Die Firmen gaben keine Stellungnahme ab.
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