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Netzwelt-Ticker Man muss nur wollen

2. Teil: Im zweiten Teil des Kurznachrichten-Überblicks: GPS mit Turbolader +++ Windows XP auf Intel-Macs? +++ Neue Chips von Intel und mehr. Weiter...

GPS mit Turbolader

Die US-Regierung hat eine verbesserte Version des Satelliten-Navigations-Systems GPS freigeschaltet. Das L2C genannte Update soll GPS-Signale mit höherer Leistung und Genauigkeit abstrahlen. Dadurch soll vor allem die Navigation innerhalb von Städten verbessert werden. Außerdem wird in Aussicht gestellt, dass GPS-Navigationsgeräte durch das verstärkte Signal weniger Strom benötigen werden.

Muss doch gehen: XP auf Intel-Macs

Colin aus Houston in Texas hat einen leichtgläubigen Chef. Damit der ihm eines der neuen Apple-Laptops als Ersatz für seine IBM-Maschine kauft, hat er ihm den Bären aufgebunden, dass auf dem MacBook auch Windows laufen würde. Normalerweise geht das nicht. Kurzerhand startete er einen Wettbewerb, lobte 100 Dollar aus und bat um weitere Spenden, die demjenigen zukommen sollen, der das Kunststück fertig bringt. Über 6000 Dollar sind so schon zusammen gekommen. Einziges Resultat bisher: reihenweise kaputt gespielte Intel-Macs, die zur Reparatur müssen.

Kleiner macht's keiner

Kaum hat der Chip-Gigant Intel damit begonnen, die ersten Prozessoren mit 65 Nanometer Leitungsbreite herzustellen, kann auch schon der nächste Meilenstein verkündet werden. In Intels Forschungsanlage in Hillsboro, Oregon, sei es gelungen, einen funktionsfähigen Speicher-Baustein in 45 Nanometer-Technologie herzustellen. Die Serienproduktion von Prozessoren mit dieser Technologie soll im zweiten Halbjahr 2007 anlaufen.

Eine Milliarde Webseiten

Das ist mal etwas für Homepage-Bastler. Auf Google Code, einer Website die sich um Google-bezogene Open Source-Software kümmert, ist die bis dato umfangreichste Analyse über die Anwendung des HTML-Standards erschienen. Statt, wie bisherige Arbeiten zu diesem Thema einige dutzend oder etwa ein paar tausend Webseiten zu analysieren, haben die Google-Mannen ihren Analyse-Roboter gleich auf eine Milliarde Homepages losgelassen. Die Ergebnisse sind durchaus interessant und dank der grafischen Auswertung auch für HTML-Dummies wie mich halbwegs interpretierbar.

RUF-NICHT-AN

Menschen sind doch so einfach zu manipulieren. Da bastelt jemand eine Website, nennt sie "don't call this", hinterlässt darauf eine Telefonnummer, die man nicht anrufen soll und verspricht, dass jeder Anruf an diese Nummer kurz darauf von der Website herunter geladen werden könne. Eigentlich klar, was dann passiert...

Spiel hilft, Epidemien vorherzusagen

Ein Online-Spiel, das geschaffen wurde, um den Weg von Dollarnoten durch die USA zu verfolgen, hat Wissenschaftlern geholfen, eine Methode zu entwickeln, die es ermöglicht, die potentielle Ausbreitungswege von Epidemien besser vorherzusagen. Mithilfe der Daten war es ihnen möglich, statistische Modelle über heutige Reisegewohnheiten zu entwickeln. Nach Ansicht der Forscher ist diese Methode ein Durchbruch und wird helfen, globale Bedrohungen, wie die Vogelgrippe, effizienter einzudämmen.

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