New York - "Der Arbeitsplatz ist nicht der angemessene Ort für Spiele", wird der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg von der "New York Post" zitiert. "Es ist ein Ort, an dem man die Arbeit leisten muss, für die man bezahlt wird".
Wie das Blatt berichtete, hatte Bloomberg vor einigen Wochen ein Büro in Albany besucht den Angestellten Eward Greenwood kennen gelernt. Dabei habe er das Spiel auf dem Computer bemerkt. Anstatt den Mitarbeiter direkt zur Rede zu stellen, forderte Bloomberg einen Assistenten auf, um ihn zu entlassen.
Der 39-jährige Greenwood arbeitete seit sechs Jahren in dem Büro und verdiente 27.000 Dollar (22.556 Euro) im Jahr. Er sagte, er habe nur in seiner einstündigen Pause am Computer gespielt oder während er sich kurze Auszeiten am Schreibtisch genommen habe. "Es ist nicht so, dass ich stundenlang gespielt habe, schließlich hatte ich viel zu tun", erklärte er.
Obwohl er verheiratet ist und ein kleines Kind zu versorgen hat, ist Greenwood dem Bürgermeister jedoch nicht böse. Allerdings hätte er sich eine gemäßigtere Reaktion wie eine Abmahnung gewünscht. "Ich bewundere den Mann", sagte Greenwood über Bloomberg. "Ich denke nur, er hätte meine Situation betrachten und die Härte seiner Entscheidung berücksichtigen können."
reh/ap
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