Chicago - Wie die US-Bundesanwaltschaft in Chicago mitteilte, lockten die Betrüger Personen, die bei eBay-Auktionen erfolglos für bestimmte Waren mitgeboten hatten, mit der Aussicht auf eine "zweite Chance". Sie sollten den Preis für Autos oder Traktoren überweisen - die Käufer bekamen allerdings nie die versprochenen Waren. Als sie das bemerkten, war ihr Geld bereits weg - höchstwahrscheinlich nach Rumänien transferiert.
"Das ist ein Beispiel dafür, wie man mit neuer Technologie ein altmodisches Betrugsschema durchzieht", sagte Bundesanwalt Patrick Fitzgerald in einer Erklärung. Die Anklage richtet sich gegen 21 Personen, darunter mehrere Rumänen. 13 davon sitzen in Untersuchungshaft.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fielen in den vergangenen drei Jahren rund 2000 Personen in den USA und im Ausland auf die Betrugsmasche herein. Die Opfer wurden Online von Personen kontaktiert, die sich als Verkäufer, Verkaufsagenten oder eBay-Agenten vorstellten.
Sie tischten eine Geschichte auf, wonach der erfolgreiche Bieter bei der eBay-Auktion das Objekt doch nicht erworben habe und sie es deshalb für den von ihnen gebotenen Preis haben könnten. Die E-Mails seien in einigen Fällen mit gefälschten eBay-Logos versehen worden.
itz/AP
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