Von Konrad Lischka
Golf, Baseball, Tennis – mit Nintendos Spielkonsole Wii kann man all das in seinem Wohnzimmer spielen. Man schwingt den Controller, springt, um Bälle auf dem Bildschirm zu erwischen und fühlt dank Vibrations-Funktion des Controllers den Ball aufprallen. Aber manche Spieler spüren auch etwas anderes: Schmerzen.
Sammy Margo, Sprecherin der britischen Vereinigung der Physiotherapeuten warnt in der britischen Times: "Niemand spielt zwei Stunden lang echtes Tennis, Wii-Tennis hingegen schon – und das führt zu einigen Verletzungen." Das Wall Street Journal hatte schon vorigen November von einem neuen Krankheitsbild, dem "Wii-Ellbogen" berichtet.
Um das Verletzungsrisiko zu senken, hat Tim Hutchful, Chiropraktiker und Sprecher des Verbands britischer Chiropraktiker, schon vor einiger Zeit ein Dehnprogramm für Wii-Spieler entwickelt. Anlass: eine Patientin, die nach zu viel Wii-Spielen über starke Schulterschmerzen klagte. Hutchful zu SPIEGEL ONLINE: "Mit der Wii ist es wie mit jeder körperlichen Anstrengung: Ist man das nicht gewohnt, hat man ein hohes Verletzungsrisiko. Aufwärmen, Dehnen und Lockern senkt dieses Risiko." Außerdem empfiehlt Hutchful Untrainierten: Alle 15 bis 30 Minuten eine kurze Pause einlegen. Denn: "Man sollte bei Wii-Spielen fast so sehr wie bei echtem Sport aufpassen."
Diese fünf Übungen empfiehlt Hutchful.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Web | RSS |
| alles zum Thema Wii | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH