Apple-Chef Steve Jobs verkündet gerne Exklusives: Seit der iTunes-Downloadshop im April 2003 seine Pforten öffnete, hatte Jobs eine Menge Gelegenheit dazu. Immer wieder gelingt es Apple, als erste neue Features oder Dienste einzuführen oder bahnbrechende Deals einzufädeln.
Musikverkäufer Paul McCartney: Wenn schon, dann richtig und überall
Die hakt womöglich nur noch, weil die Bosse des Mayor-Labels EMI gerade mit dem Verkauf der Firma beschäftigt waren. Am Montag wechselte das Traditionslabel für 4,7 Milliarden Dollar in den Besitz eines Finanzinvestors. Kurz davor hatte McCartney gegenüber dem "Billboard"-Magazin noch gesagt, der Beatles-Deal sei so gut wie unter Dach und Fach.
Zum Online-Verkauf von Beatles-Ware dürfte es also kommen, doch - wenn der McCartney-iTunes-Deal hier einen Trend beschreibt - möglicherweise weniger exklusiv, als sich Apples Steve Jobs das wünschen würde. Denn mit der Freigabe der McCartney-Songs in den letzten Tagen wurde klar, dass der Ex-Beatle ein Vollblut-Verkäufer ist: Wenn er seine Waren auf den digitalen Markt trägt, dann aber richtig und überall.
So kamen parallel zu den Kunden von Apples iTunes Store auch die von Napster, RealNetworks Rhapsody, Viacoms Urge-Shop und - in den USA - Microsofts Zune Marketplace in den Genuss der Mccartney-Ware.
pat/AP
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