Von Konrad Lischka
Flickr, Joinr, Tumblr – es gibt zwei einfache Regeln für die Namen von Web-2.0-Diensten: Rechtschreibung ignorieren und möglichst viele Vokale weglassen.
Die eigenwillige Sprachgestaltung hat Tradition im Netz. Da schreiben Menschen schon mal Sätze wie "Das Hijacking-Problem könnte man mit dem header-redirect 301 leicht vermeiden." Diese Sprache nervt Web-Nutzer. Das hat eine Umfrage in Großbritannien ergeben. Das meistgehasste Web-Wort in Großbritannien: Folksonomy – ein Ausdruck für die gemeinschaftliche Verschlagwortung von Webinhalten.
Aber auch in Deutschland sind einige besonders widerwärtige Wortungetüme entstanden. SPIEGEL-ONLINE-Leser haben abgestimmt (siehe unten) und drastische Negativ-Beispiele eingeschickt - aber sehen Sie selbst:
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