Von Konrad Lischka
Es war eine nette, witzige Idee. Der deutsche Ingenieur Jürgen Perthold wollte wissen: Was macht mein Kater den ganzen Tag? Er baute eine Mini-Kamera, hängte sie seinem Kater Lee um und ließ ihn fotografieren: Die rothaarige Katze hinter dem hohen Stahlzaun der Nachbarn, den hageren schwarzen Konkurrenten, das Vogelhäuschen im Wald. Vor zwei Monaten stellte Perthold die Fotos ins Internet - seither kann er sich vor Anfragen kaum retten: Katzen-Freunde aus aller Welt wollen die "Cat-Cam" haben. Aus der niedlichen Idee ist ein Geschäft geworden.
Jetzt sucht er mit seiner Frau Jenny sogar Mitarbeiter, die Katzen-Kameras zusammenbauen. Die Pertholds, die in South Carolina leben, müssen mehrere hundert Bestellungen für die Katzenkamera abarbeiten. Gut hundert Kameras haben sie schon zusammengebaut und verschickt. Einige der ersten Kamera-Besitzer haben ihre Fotos an SPIEGEL ONLINE geschickt. Hier die besten Bilder - und ihre Geschichten.
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