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05.08.2007
 

Mini-Kamera für Tiere

Katzen spähen ihre Nachbarn aus

Von Konrad Lischka

3. Teil: Präsident Meow knipst den Kindergeburtstag

Kater "Meow" lebt seit sieben Jahren bei Ian Schmutte: Damals lief er - verwahrlost und ein paar Monate jung - dem Wirtschaftswissenschaftler zu. In St. Louis war das. Er hat seitdem alles miterlebt: den Umzug nach Ithaca, wo Schmutte eine Doktorarbeit an der Cornell Universität schreibt, die Geburt des ersten Sohnes von Ian und Tiffanie. Und jetzt: der erste Geburtstag des kleinen Desmond.

Der schwarze, kleine "Meow" schleicht in der Küche umher, streift auf die Terrasse hinaus, schlängelt sich zwischen den Ballons hindurch und fotografiert die Party von unten: Beine, Sandalen, Dreiräder. Er will dabei sein, das sieht man. Nur manchmal lockt ihn seine Neugier weg von der Familie: In das Spielzelt, das da auf der Wiese steht. Ein neues Versteck?

"Meow" ist vorsichtig - seine Familie wohnt noch nicht sehr lange in der Gegend. Ian Schmutte erklärt SPIEGEL ONLINE: "Wir sehen auf den Fotos, wie er langsam sein Territorium ausweitet. Und wir lernen die Umgebung kennen, vor allem den Wald hinterm Haus." Seine Pausen verbringt "Meow" draußen - wie offenbar viele Katzen - unterm Auto. Und er erkennt offenbar den Wagen seiner Familie. Schmutte: "Wir wissen jetzt sehr gut, wie unser Auto von unten aussieht."

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