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Blick zurück Was die Wunder-Gründer des Webs heute machen

4. Teil: Rollenspielerfinder Richard Garriott

Der in Texas aufgewachsene Spieldesigner hat noch in der Schule begonnen, den ersten Teil der legendären Ultima-Rollenspielserie zu programmieren – 1979 war das. 20 Jahre später erschien der letzte Teil der Ultima-Serie. In der Zeit hat Garriott ein Vermögen gemacht, das Rollenspielgenre geprägt und nebenbei auch eines der ersten Online-Spiele überhaupt entwickelt.

IT-Legenden
Wir stellen in der Reihe "Blick zurück - Was die IT-Legenden heute machen" in loser Folge die Gründer-Legenden (und die vergessenen Mütter und Väter!) des Webs, der Computer und Spiele vor. Wen wünschen Sie sich in dieser Übersicht? Schicken Sie uns Ihre Anregungen mit einer kurzen Begründung. Am besten per E-Mail.
Ultima Online besteht seit 1997 – revolutionär war damals nicht nur die Grafik, sondern vor allem die Möglichkeit, sich mit mehreren tausend anderen Spielern eine Welt zu teilen. Diese Größenordnung erreichten Vorläufer wie "Meridian 59" oder "Neverwinter Nights" nicht. Garriott arbeitet heute nur noch an Online-Rollenspielen, als Produzent bei der US-Tochter der koreanischen Firma NCsoft. Sein Vermögen schätzt die "New York Times" auf mehrere hundert Millionen Dollar.

Von den Online-Rollenspielen kann Garriott, den "Ultima"-Fans als "Lord British" kennen, einfach nicht lassen: In seinem neuesten Projekt "Tabula Rasa" sollen sich Spieler in einer Science-Fiction Welt in den Kampf "gegen mächtige außerirdische Soldaten, gepanzerte Mechanoiden und gnadenlose Jäger" stürzen.

Sein Vermögen gibt Garriott unterdessen für sein Weltall-Hobby aus. Anfang Oktober präsentierte er in der "New York Times" seine in der ehemaligen Sowjetunion zusammengekauften Sputnik-Ersatzteile. Im kommenden Oktober will Garriott als Weltraumtourist die Internationale Raumstation besuchen.

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