Von Konrad Lischka
Ein Interview mit Steve Jobs! Das verspricht der Suchkatalog Mahalo im Firmenblog und erklärt, warum sich der Apple-Boss dafür Zeit genommen hat: Er fand die Mahalo-Satire seiner Ansprachen so witzig. Startet man dann das eingebundene Youtube-Video, sieht man eine Zeit lang die Interviewerin, dann ganz kurz einen Mann im schwarzen Rollkragenpulli und schließlich lang und laut das Musikvideo zu Rick Astleys größtem Hit "Never Gonna Give You Up" (von 1987).
Nebenbei erklären die Mahalo-Macher das Rick-Astley-Netzphänomen: Seit vorigem Jahr versuchen Spaßvögel Arglose mit allen erdenklichen Tricks zu Youtube-Filmen mit Astley-Gesangeinlage, Föntolle und den weißen Jeans von 1987 zu locken. Da werden wie in Spam-Mails Sexfilmchen versprochen oder auch angebliche Mitschnitte aus dem Spiel "World of Starcraft", einer Science-Fiction-Version des Online-Rollenspiels "World of Warcraft", die nur in der Phantasie mancher Fans existiert.
Aber auch angebliche Steve-Jobs-Interviews funktionieren hervorragend als Köder für das sogenannte Rickrolling.
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