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DRM-Debakel Bürgerrechtler wüten gegen Microsoft-Musik mit Verfallsdatum

5. Teil: Googles DRM-Debakel hatte ein Happy End

Als Google Anfang 2006 seinen Video-Kaufdienst startete, gab es viel Häme für das dürftige Bezahlangebot. 13 Jahre alte Folgen der unterschätzten "Star-Trek"-Serie "Deep Space Nine" zu 1,99 Dollar das Stück waren die Lichtblicke zwischen Basketballspielen und Zeichentrickserie wie "Adventures of the Lollipop Dragon."

Anderthalb Jahre später stellte Google den Videokaufdienst ein. Die bezahlten Filme sollten automatisch verfallen, eine komplette Rückerstattung der Gebühren war nicht vorgesehen. In der E-Mail an die betroffenen Kunden hieß es: "Nachdem 15. August 2007 werden Sie ihre gekauften oder geliehen Videos nicht mehr sehen können." Der Grund dafür: Google schaltete wie Microsoft nun bei MSN Music die DRM-Server ab.

Nach heftigen Nutzerprotesten lenkte Google ein: Alle Gebühren wurden zurückerstattet, die Nutzungsfrist der Filme um sechs Monate erweitert.

Ein Vorbild für Microsoft?

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