Aus Wachsflügeln werden Raketendüsen, aus der Sonne eine Riesenkanone: So sieht es aus, wenn sich der US-Kurzfilmmacher Adam Swaab mit der griechischen Mythologie beschäftigt.
Der Plot seines Kurzfilms "Icarus" ist tausendfach erzählt: Ikarus und sein Vater Dädalus versuchen, mit selbstgebauten Fluggeräten aus ihrer Gefangenschaft zu entkommen. Doch mit seiner eigenwilligen Animations-Ästhetik bläst Swaab den Staub von der vertrauten Geschichte.
Ob "Icarus" in der Kategorie "3D" jedoch Chancen auf den Sieg hat, entscheidet die Netzgemeinde: Auf der Bitfilm-Homepage kann jeder, der sich anmeldet, bis zum 1. Juli alle Filme online ansehen und darüber abstimmen, wer die insgesamt 10.000 Euro an Preisgeldern gewinnen soll. Die Kategorien beim diesjährigen Festival: 3D Space (Computer-generierte 3D-Animationen), FX Mix (Digitale Filme in Mischtechnik), Flash (Mit Flash produzierte Animationen), Machinima Award (also Filme, die live in Computerspielen gedreht werden), Realtime Award (in Echtzeit berechnete Animationen) und Mobile (für kurze Handy-Clips).
Jeder Film kann mit bis zu fünf Sternen bewertet werden, der Film mit den meisten Sternen in jeder der sechs Wettbewerbskategorien gewinnt. Denn die Bitfilm-Macher glauben an das "virale Potential" der Netzfilme - was oft weiterempfohlen wird, soll auch gewinnen.
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