Billys Welt ist gelb und gerade einmal sieben mal sieben Zentimeter groß. Auf Post-it-Notizzetteln fristet die stumme Comicfigur ihr Dasein - bis sie im Bitfilm "Post It Note Prison" versucht, auszubrechen aus der zweidimensionalen Zelle.
Doch das ist gar nicht so leicht - selbst als Billy am Ende Sprengstoff benutzt. Urheber und Erfinder von Billy und seinen Ausbruchsversuchen ist ein britischer Student, der sich das klangvolle Pseudonym "Ricky Martin" zugelegt hat.
Ob die Netzgemeinde seinen Kurzfilm zu schätzen weiß, entscheidet sich in den kommenden Wochen: Auf der Bitfilm-Homepage kann jeder, der sich anmeldet, bis zum 1. Juli alle Filme online ansehen und darüber abstimmen, wer die insgesamt 10.000 Euro an Preisgeldern gewinnen soll.
Die Kategorien beim diesjährigen Festival: 3D Space (Computer-generierte 3D-Animationen), FX Mix (Digitale Filme in Mischtechnik), Flash (Mit Flash produzierte Animationen), Machinima Award (also Filme, die live in Computerspielen gedreht werden), Realtime Award (in Echtzeit berechnete Animationen) und Mobile (für kurze Handy-Clips).
Jeder Film kann mit bis zu fünf Sternen bewertet werden, der Film mit den meisten Sternen in jeder der sechs Wettbewerbskategorien gewinnt. Denn die Bitfilm-Macher glauben an das "virale Potential" der Netzfilme - was oft weiterempfohlen wird, soll auch gewinnen.
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