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20.05.2008
 

Online-Reklame

Firmen bekommen Werbebetrug auf Porno-Portalen nicht unter Kontrolle

Von Konrad Lischka

4. Teil: Vermarkternetzwerk Layer-Ads schweigt

Das von Affili.net genannte Unternehmen Layer-Ads will die Vorfälle nicht kommentieren. SPIEGEL ONLINE hatte die Firma schon vor zwei Wochen kontaktiert, weil viele der damals auf Porno-Seiten und Raubkopieverzeichnissen geschalteten Anzeigen scheinbar über diesen Vermarkter abgewickelt wurden. Fragen dazu ignorierte "Layer-Ads", ebenso eine erneute Anfrage zu neuen vergleichbaren Fällen.

Es kann sein, dass der Vermarkter Layer-Ads selbst von einigen Betreibern der in seinem Netzwerk gebündelten Seiten betrogen wurde. Die Betreiber könnten sich mit unproblematischen Seiten angemeldet und die Werbemittel später auf zwielichtigen Seiten genutzt haben. Natürlich ist es auch denkbar, dass das Unternehmen Layer-Ads die Besucher dieser reichweitenstarken, da in Deutschland rechtwidrigen Seiten einkalkuliert. Das Unternehmen sagt dazu nichts.

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