Von Konrad Lischka
Das E-Book ist ein Lieblingsthema von Microsoft-Gründer Gates: 1995 schon prophezeite er in seinem Buch "Der Weg nach vorn", dass uns letzten Endes der Fortschritt in der Display- und Prozessortechnik ein "leichtes, universelles elektronisches Buch" bescheren werde. Und im Jahr 2000 orakelte Bill Gates wagemutig auf der Computer-Show CES in Las Vegas: "Wir haben eine Vereinbarung getroffen, die den Markt für E-Books explodieren lassen wird."
Damals richtete der US-Buchhandelsriese Barnes and Noble auf seiner Internet-Seite einen Download-Bereich für digitale Bücher ein und warb aggressiv in seinen gut 1000 US-Filialen für diesen neuen "eBookstore". Erfolglos. Die Realität klingt auf der Web-Seite von Barnes and Noble heute so: "B&N.com verkauft und unterstützt eBook nicht länger. Wir entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten, die das verursachen mag."
Allerdings versucht seit Ende 2007 der E-Commerce-Riese Amazon sein Glück auf diesem Markt mit einem eigenen Bücher-iPod, dem "Kindle". Ausgang offen.
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