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Internet-Technik Was Webbrowser verbindet

Tabbed Browsing, JavaScript, Porno-Modus: Obwohl aktuelle Webbrowser sich den Anschein geben, sie wären unterschiedlicher Eltern Kinder, werden sie doch meist mit denselben Software-Genen großgezogen, basieren teilweise sogar auf identischer Technik.

Ohne Browser kein Web, so einfach ist das. Doch während die ersten Betrachterprogramme für das Internet noch ausgesprochen einfach gestrickt waren, sind die aktuellen Versionen zu wahren Funktionsmonstern angeschwollen. Der Grund: Das Web bietet heute immer mehr unterschiedliche Inhalte. Das Angebot reicht von schlichten Text-Blogs, über aufwendige Foto- und Video-Web-Seiten bis hin zu Netz-Multiplayer-Spielen und vor allem Online-Anwendungen. Um all diese Angebote nutzbar zu machen, müssen aktueller Browser wahre Multitalente sein.

Das Logo des neuen Google-Browsers Google Chrome: Der neue Browser basiert teilweise auf altbekannter Technik
DPA

Das Logo des neuen Google-Browsers Google Chrome: Der neue Browser basiert teilweise auf altbekannter Technik

Vor allem aber müssen sie dafür sorgen, dass die Web-Inhalte schnell und schön auf dem Bildschirm erscheinen. Genau dafür sorgt die sogenannte Rendering-Engine. Sie ist jener Teil der Software, der die HTML-Daten der Web-Seiten zu lesbaren Seiten inklusive Text, Bildern und Animationen grafisch aufbereitet. Von der Qualität dieser Software hängt ab, wie gut eine Seite im Browser-Fenster aussieht und vor allem, wie schnell sie nach dem Laden der Daten auf dem Bildschirm erscheint. Wie wichtig das ist, demonstriert Apple mit dem iPhone. Dessen Webbrowser ist so schnell, dass er Web-Seiten zum Teil trotz langsamerer Online-Anbindung schneller auf den Bildschirm bringt als technisch gesehen fixere Mobiltelefone.

Den Grund dafür vermuten Experten darin, dass Apples Safari auf der Open-Source-Rendering-Engine Webkit basiert, die in dem Ruf steht, besonders schnell zu arbeiten. Kein Wunder also, dass neben Safari künftig auch Chrome auf Webkit setzen. Apple hat die Software sogar gleich in das Betriebssystem Mac OS X integriert, so dass jetzt alle Mac-Programme Webkit-Funktionen nutzen können. Und auch in der Mobilfunkwelt breitet sich Webkit immer mehr aus. Neben Apples iPhone nutzen auch Nokia-Handys mit S60-Betriebssystem und Googles Handybetriebssystem Android die Software.

Die Kombination aus einem Chrome-Browser auf dem PC und einem mobilen Chrome auf dem Handy könnte ähnlichen Komfort bringen wie Apples Safari-Duo auf Mac oder PC und iPhone. Was Chrome sonst noch mit anderen Browsern verbindet, lesen Sie auf den folgenden Seiten:

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insgesamt 389 Beiträge
brainomat 02.09.2008
Tja, da es Google über längere Distanz geschafft hat eine weiße Weste zu behalten und es warhscheinlich Google-Jünger wie Apple-Jünger wie Sand am Meer gibt, sehe ich gute Chancen hierfür.
Zitat von sysopGoogles angekündigter Chrome-Browser soll Microsoft in mehr als einer Hinsicht Konkurrenz machen: Das Programm ist auch ein Vehikel, die zahlreichen Google-Angebote zu integrieren und zu verbreiten. Wie sehen Sie die Aussichten von Google, den Markt aufzurollen?
Tja, da es Google über längere Distanz geschafft hat eine weiße Weste zu behalten und es warhscheinlich Google-Jünger wie Apple-Jünger wie Sand am Meer gibt, sehe ich gute Chancen hierfür.
Memberlinchen 02.09.2008
kann ich da nur sagen. Als Entwickler von Webanwendungen habe ich auf so einen Browser gewartet. Und Gott sei Dank kommt der Browser von Google, denn dann läuft der Brwoser auch unter Linux.
kann ich da nur sagen. Als Entwickler von Webanwendungen habe ich auf so einen Browser gewartet. Und Gott sei Dank kommt der Browser von Google, denn dann läuft der Brwoser auch unter Linux.
Nostrusdamus0815 02.09.2008
Hi ;-) Als FF Nutzer sähe ich nicht die Notwendigkeit, mal eben zum polierten Chrome zu wechseln. Grund dafür ist die Datensammelwut, die Google an den Tag legt. FF ist gut und im Zweifel auch flexibel, Neuerungen zu [...]
Hi ;-) Als FF Nutzer sähe ich nicht die Notwendigkeit, mal eben zum polierten Chrome zu wechseln. Grund dafür ist die Datensammelwut, die Google an den Tag legt. FF ist gut und im Zweifel auch flexibel, Neuerungen zu übernehmen, die Chrome vermeintlich anbieten wird. Gucken - ja, nutzen wie FF - nein. Ich habe nämlich nicht zu FF gewechselt, um jetzt einen neuerlichen "Microsoft Konzern" zu unterstützen. Im übrigen empfehle ich: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/458378 Eine Reportage von 3Sat über Google ... ganz spannend anzusehen!
odrt69 02.09.2008
sorry, aber ich traue google datenschutztechnisch nicht über den weg, auch wenn man angeblich seine spuren einstellungsmäßig verwischen kann. ich bleib beim firefox.
sorry, aber ich traue google datenschutztechnisch nicht über den weg, auch wenn man angeblich seine spuren einstellungsmäßig verwischen kann. ich bleib beim firefox.
Dunedin 02.09.2008
sollte man auch nicht da es ein amerikanisches Unternehmen ist. Hier gilt die gleiche Vorsicht wie bei MS
Zitat von odrt69sorry, aber ich traue google datenschutztechnisch nicht über den weg, ...
sollte man auch nicht da es ein amerikanisches Unternehmen ist. Hier gilt die gleiche Vorsicht wie bei MS
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