Von Matthias Kremp
Ohne Browser kein Web, so einfach ist das. Doch während die ersten Betrachterprogramme für das Internet noch ausgesprochen einfach gestrickt waren, sind die aktuellen Versionen zu wahren Funktionsmonstern angeschwollen. Der Grund: Das Web bietet heute immer mehr unterschiedliche Inhalte. Das Angebot reicht von schlichten Text-Blogs, über aufwendige Foto- und Video-Web-Seiten bis hin zu Netz-Multiplayer-Spielen und vor allem Online-Anwendungen. Um all diese Angebote nutzbar zu machen, müssen aktueller Browser wahre Multitalente sein.

Das Logo des neuen Google-Browsers Google Chrome: Der neue Browser basiert teilweise auf altbekannter Technik
Den Grund dafür vermuten Experten darin, dass Apples Safari auf der Open-Source-Rendering-Engine Webkit basiert, die in dem Ruf steht, besonders schnell zu arbeiten. Kein Wunder also, dass neben Safari künftig auch Chrome auf Webkit setzen. Apple hat die Software sogar gleich in das Betriebssystem Mac OS X integriert, so dass jetzt alle Mac-Programme Webkit-Funktionen nutzen können. Und auch in der Mobilfunkwelt breitet sich Webkit immer mehr aus. Neben Apples iPhone nutzen auch Nokia-Handys mit S60-Betriebssystem und Googles Handybetriebssystem Android die Software.
Die Kombination aus einem Chrome-Browser auf dem PC und einem mobilen Chrome auf dem Handy könnte ähnlichen Komfort bringen wie Apples Safari-Duo auf Mac oder PC und iPhone. Was Chrome sonst noch mit anderen Browsern verbindet, lesen Sie auf den folgenden Seiten:
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