Von Dirk Kunde
Derzeit buhlen rund 40 Anbieter um Kunden in Deutschland und es werden täglich mehr. Das reicht von internationalen Größen wie Ibood.de, die in 18 Ländern vertreten sind, bis zu kleinen, spezialisieren Anbietern wie Berellion.de, der ausschließlich Klamotten für Skater und Surfer anbietet.
Zu so etwas wie den Marktgrößen beim Live-Shopping haben sich Guut.de und der Preisbock.de entwickelt. Die angebotenen Produkte reichen von Kameras über Spielkonsolen bis zu elektrischen Zahnbürsten. Jeden Tag um Mitternacht wechselt das Angebot. Sanduhren, Stückzähler und Countdown-Anzeiger erhöhen die Spannung.
Die Käufer sollen möglichst schnell zuschlagen. Dabei wissen sie nicht, ob 10 oder 10.000 Stück des Produkts auf Lager sind. Da lassen sich die Anbieter nicht in die Karten schauen. Doch was sie wirklich fast alle schaffen: Sie sind an diesem Tag mit diesem Produkt der günstigste Anbieter.
Das lässt sich mit einem Blick in eine Preissuchmaschine schnell überprüfen. So ging es auch der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Bei deren Test in zehn Live-Shops mit jeweils zwei Produkten waren 19 der 20 Produkte preislich nicht zu schlagen. Im Durchschnitt lagen die Live-Shopping-Anbieter ein Fünftel unter der Konkurrenz.
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