Von Matthias Kremp
Man sollte ja meinen, dass heutzutage kein Mensch mehr Briefe verschickt. Geht ja alles viel schneller und billiger per E-Mail. Doch weit gefehlt: Mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz machte die Deutsche Post AG 2007 mit der Zustellung von Briefen und Paketen.
Die gute alte Briefmarke gibt es dennoch kaum noch. Firmenbriefe werden von Automaten per Stempel frankiert, in der Postfiliale gibt es Standard-Porto-Aufkleber. Besonderes bekommt nur, wer nach Sondermarken fragt. Ganz übel ist freilich dran, wer seine Post nach Schalterschluss frankieren will. Da bleibt nur der Gang zum Portoautomaten. Und der liefert nicht nur potthässliche Billigmarken, er weigert sich zudem beharrlich, Wechselgeld auszuspucken.
Wer also nicht exakt dem benötigten Porto entsprechendes Kleingeld in seinem Beutel liegen hat, bekommt überschüssige Eurocent als Briefmarke ausgespuckt. Und so trägt manch Automatenkunde lustige Sammlungen kleiner und kleinster Cent-Beträge als Postwertmarke im Portemonnaie herum. Meist ohne Aussicht, die Mikrosummen jemals sinnvoll verwenden zu können - es sei denn, man beklebt eine Postkarte mit einem halben Dutzend Wechselgeld-Marken, um auf die benötigten 45 Cent zu kommen.
Besser geht das online. Sogar per SMS kann man sich heute Porto besorgen. Die Kosten dafür variieren freilich gewaltig, von komplett kostenlos bis "ganz schön happig". SPIEGEL ONLINE hat auf den folgenden Seiten die wichtigsten und neuesten Online-Frankierdienste der Post zusammengestellt:
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