Von Matthias Kremp
Am billigsten geht es mit der Internet-Marke. Für die braucht man keine Extra-Software zu installieren und keine Online-Gebühren zu zahlen. Alles was man braucht ist eine Internet-Verbindung, ein Webbrowser, den Adobe Reader und etwas Geld in Online-Porto-kompatibler Form.
Der Vorgang selbst ist simpel. Aus einem Aufklappmenü sucht man sich die benötigte Frankier-Variante aus. Zur Wahl stehen vom Standardbrief über Maxi-Warensendungen bis zur Luftpostkarte diverse Marken-Varianten. Bis zu 999 Exemplare können in einem Rutsch geordert werden. Realistisch ist das wohl kaum, eröffnet aber beispielsweise die Möglichkeit, sich mit einer einzigen Bestellung gleich einen Monatsvorrat zuzulegen.
Als kleines Goodie lassen sich die Online-Marken mit Piktogrammen verzieren. Die Post hält hierfür rund 100 Motive aus neun Bereichen bereit, die per Mausklick ausgewählt werden können. Eigene Bildchen lassen sich allerdings nicht nutzen. Man kann sich freilich auch in Askese üben und ganz auf den ja eigentlich reichlich überflüssigen Zierrat verzichten. Das bietet sich vor allem Besitzern von Schwarzweiß-Laserdruckern an, von denen die bunten Mini-Bildchen ohnehin nicht richtig wiedergegeben werden können.
Knickerig gibt sich die Post allerdings bei den Bezahloptionen für die Internet-Marke. Zur Wahl stehen die Online-Bezahlsysteme PayPal und Giropay, wobei Letzteres einen Mindesteinkauf im Wert von zehn Euro voraussetzt. Dasselbe gilt auch für die Bezahlung per Lastschrift, die wiederum eine vorherige Registrierung verlangt. Zusätzlich kann man sich ein Stampit-Konto einrichten, darauf einzahlen und so quasi per Vorkasse zahlen. Eine Option, per Kreditkarte zu zahlen, ist leider nicht vorgesehen.
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