Von Matthias Kremp
Wer mehr als nur Briefe und Postkarten frankieren will, kommt mit der Internet-Marke freilich nicht weiter. Zur Postfiliale muss man deswegen trotzdem nicht laufen. Als Alternative bietet die Post den Online-Service Stampit an, über den sich auch Pakete und Päckchen frankieren lassen. Genau wie bei der Internet-Marke werden auch hier die Gebührenmarken auf dem eigenen Drucker ausgegeben.
Die Abbuchung der Gebühren wird über eine Online-Portokasse abgewickelt, auf die man per Lastschrift ein Gebühren-Guthaben einzahlt. Andere Bezahlformen sind nicht vorgesehen. Immerhin wird man dafür belohnt, dass man die gesamte Abwicklung selbst vornimmt: Pro DHL-Paket zahlt man einen Euro weniger als am Schalter.
Interessant ist Stampit auch für EBay-Nutzer. Da es eine direkte Schnittstelle zwischen dem Online-Auktionshaus und der Post gibt, kann man sich als Verkäufer direkt nach Abschluss einer Auktion eine Stampit-Paketmarke mit den Adressdaten des Käufers ausdrucken. Viel-Versender können zudem auf eine der kostenpflichtigen Versionen des Dienstes umsteigen. Die kosten je nach Typ einmalig 9,50 Euro oder 68,50 Euro und bieten Profi-Funktionen wie etwa eine Anbindung an Office-Programme oder die Möglichkeit, ein Frankierjournal zu führen.
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