• Drucken
  • Senden
  • Feedback
30.09.2008
 

Online-Porto

Briefmarken aus dem heimischen Drucker

Von Matthias Kremp

4. Teil: Porto per SMS

Die absolute Hightech-Variante des Online-Frankierens ist der Handyporto-Service. Für den braucht man nicht einmal mehr einen Drucker, ein Mobiltelefon reicht vollkommen. Fast könnte man meinen, damit würde der Traum vom papierlosen Büro wahr. Tatsächlich aber werden auf diese Weise bloß Briefmarken obsolet, und das auch nur im privaten Bereich.

Das Prozedere ist denkbar einfach: Am Handy schickt man eine SMS-Kurznachricht mit dem Inhalt "Karte" oder "Brief" an die Nummer 22122. Nach einigen Sekunden trudelt dann die Antwort der Post ein: eine zwölfstellige Zahlenfolge. Die schreibt man einfach als Dreizeiler auf den Brief und steckt ihn wie üblich in den Briefkasten. Das geht schnell, zu jeder Tages- und Nachtzeit und ist bequem.

So schön wie echte Briefmarken ist ein derart aufgemalter Porto-Code freilich nicht - und auch nicht so billig. Denn statt 45 Cent und 55 Cent, wie bei normalen Briefmarken, zahlt man per SMS 85 beziehungsweise 95 Cent, für Postkarte und Brief. Zusätzlich fallen die SMS-Gebühren des jeweiligen Mobilfunkanbieters an. So wird die mobile Selbstmal-Briefmarke schnell zum Luxusporto.

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Netzwelt
alles aus der Rubrik Web

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP