Von Matthias Kremp
Bedeutend persönlicher als die SMS-Marke - und noch teurer - ist allerdings der sogenannte Plusbrief individuell. Dessen Design stellt man sich online selbst zusammen, bestimmt beispielsweise welches Bild auf der Briefmarke prangt und legt fest, ob der Briefumschlag zudem mit einem Foto verschönert (oder verunstaltet) werden soll. Das dafür notwendige Foto kann man aus seiner eigenen Sammlung auswählen und hochladen.
Die Mindestbestellmenge für derart geschmückte und vorfrankierte Briefumschläge liegt bei 20 Stück. Der Preis dafür beträgt dann exakt 36,47 Euro. Billiger wird's nur, wenn man große Mengen ordert, also beispielsweise gleich 100 Stück, so man denn so viele Briefe schreibt. Die Post freilich betont, dass der Versand der so personalisierten Briefumschläge kostenfrei erfolgt. Irgendeinen Vorteil muss es ja auch haben, dass man die Post ist.
Einen Weg freilich kann auch die ganze Porto-Digitalisierung den Postkunden nicht abnehmen: Zum Briefkasten müssen sie doch laufen - oder eben E-Mails verschicken.
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