Der Zoll stolpert auch immer wieder über sehr seltsame Pakete. So fand man in München Ende November dieses Jahres einen verwesenden Affenschädel aus Südafrika. "Aus dem Kadaver krabbelten bereits jede Menge lebendiger Maden und es stank bestialisch", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Laut dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen muss solch eine Sendung genehmigt werden, was hier nicht der Fall war. Auch hatte der Versender anscheinend vergessen, dass sein Paket mehrere Wochen unterwegs sein wird und der Kopf so nicht ganz taufrisch ankommt.
Auch lassen sich einige Menschen Schusswaffen direkt nach Hause schicken. Für den Zoll sind solche Paketinhalte keine Seltenheit. "Es gibt nichts, was es nicht gibt", so Arnes Petrick, Pressesprecher des Hamburger-Zolls, gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Aber es gibt so einiges, was man auch im Ausland nicht bestellen sollte. Was alles dazu gehört, lässt sich über eine spezielle Übersichtsseite des Zolls im Internet recherchieren. Wer Zweifel hat, sollte nachsehen: Im ungünstigsten Fall macht man sich mit einem verbotenen Import strafbar.
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