Von Konrad Lischka
Das ist ein Unding: Zehn Jahre, nachdem Napster wohl jedem klargemacht hat, wie die Konkurrenz legaler Angebote aussieht (gratis und überall mit ein paar Mausklicks verfügbar) ist der Vertrieb von Online-Musik auf diesem Stand: Es gibt kein legales Gegenstück zu Suchmaschinen wie Pirate Bay, es gibt kein Gegenstück zu Standards wie Opensocial, es gibt aber Hunderte nationaler Lizenzen, Lizenzgeber und Lizenznehmer ohne zentrale Clearingstelle. Web 0.1 also.
Auf anderen Social Networks posten:
Die "wenigen Abstriche" finde ich nicht unerheblich. Mit Napster Light kann man Songs nur im WMA-DRM9-Format herunterladen, und Napster To Go scheint nicht mit dem MP3-Player meines Vertrauens (iPod Classic 160GB) [...] mehr...
... als Nachhilfe für die Musikindustrie. In welcher Parallelwelt lebt der Autor denn? Immer hübsch dem Ur-Napster hinterherjammern, aber den neuen Napsterservice gar nicht erwähnen... nuja, dann wär ja auch das Geschichtlein [...] mehr...
Um dem ganzen Download-Gejammere ein Ende zu bereiten: ☛ Medienabgabe (5,– € je PC/MP3-Player weltweit) und sorgenfreier Musikgenuss wäre kein Thema mehr. Da all diese Spielzeuge auch mal kaputtgehen fallen auch ständig [...] mehr...
Die Industrie und ihre Helfer, verkaufen euch für dumm, sie servieren und ihre rührt die Scheiße um, ich brauch sie nicht und ich hab sie nie gebraucht, ich scheiß auf MTV und auf die andern Sender auch! Feige und [...] mehr...
Allerdings, fehlt dann wieder die "optionale" freie Nutzung auch für MP3-player etc. Sobald hier irgendwelche DRM-Mechanismen (Cd-Kopierschutz) eingebaut sind, ist man wieder mit einem Fuß im Knast. im ürbigen [...] mehr...
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