Wegen der potentiellen Bedrohung durch Terroristen will ein kalifornischer Abgeordneter erreichen, dass auf Diensten wie Google Earth oder Google Maps bestimmte Bilder nicht mehr in allen Details abgebildet werden. Wie die "Computerworld" berichtet, hat der republikanische Politiker Joel Anderson einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach Schulen, Krankenhäuser, Kirchen und Regierungsgebäude in Zukunft verfremdet werden müssten.
Öffentliches Gebäude im Hafen von New York: Sollte aus Maps und Satellitenbilddiensten im Web verschwinden, meint Joel Anderson
Google sucht jetzt offenbar das Gespräch mit dem Abgeordneten Anderson. Doch wenn das Gesetz in Kalifornien verabschiedet wird, käme nicht nur auf Google ein enormer Aufwand zu. Auch Behörden, die selbst einen Mapping-Dienst auf ihren Internet-Seiten nutzen, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, wären möglicherweise betroffen - die visuell unterfütterte Wegbeschreibung auf der Website würde zum Gesetzesbruch. Anderson zeigte sich trotz aller Kritik optimistisch, dass andere Staaten nachziehen würden, wenn das Gesetz in Kalifornien Erfolg hätte.
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