Von Frank Patalong
Wenn man es recht bedenkt, muss die Schweiz von alters her mit so einigen Mankos fertig werden: Der Grund ist meist huckelig, oft viel zu felsig, wenn nicht gebirgig. Das liebe Vieh muss man auch vertikal auf die Weide treiben, was die Arbeitswege so verlängert, dass viele Viehhalter nur noch einmal im Jahr zur Arbeit gehen, dafür aber ziemlich lang.
Die Schweizer haben das Beste daraus gemacht, nämlich jede Menge Geld - ein Kunststück, das ihnen dereinst mit Banken gelang und später mit Hilfe des "Fremdenverkehrs" (das Wort gab es wirklich einmal) ausgebaut werden konnte. Heute tragen auch jede Menge Touristen ihr Geld in die Schweiz, die tagsüber über offizielle Grenzübergänge einreisen und auch über Nacht bleiben.
Und damit das so bleibt, weiß man bei Schweiz Tourismus, der nationalen Marketing- und Verkaufsorganisation für das Reise-, Ferien- und Kongressland Schweiz, muss man etwas tun, um das Image zu pflegen - ach was: zu polieren. Wie unsere lockeren Nachbarn das zum 1. April hinbekamen, fanden zahlreiche unserer Leser ganz besonders gut - kein Tipp erreichte uns so häufig wie der Link zu den Schweizer Felsenputzern.
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