Von Konrad Lischka und Matthias Kremp
Wolfram Alpha ist kein Google-Killer, und es ist auch keine Suchmaschine. Vielmehr soll es eine Antwortmaschine sein, sagt Stephen Wolfram, der Erfinder des neuen Web-Angebots. Der bezeichnet seine Kreation ganz unbescheiden als "ein neues Paradigma für den Gebrauch von Computern und den des Web". Sein Ziel: Endlich das Versprechen einlösen, das die Computerpioniere der fünfziger Jahre gegeben haben: Computer sollen künftig selbst die Antworten auf Sachfragen geben.
Den nötigen Hintergrund für diese Aufgabe mag man Wolfram zutrauen. Das von ihm entwickelte Software-Paket "Mathematica" machte den Physiker reich. Vor allem für Naturwissenschaftler, Statistiker und Mathematiker ist das Programm ein universeller Problemlöser für mathematische Fragestellungen aller Art. Und weil es so enorm viel Rechenleistung benötigt, wird es von manchen Computerzeitschriften sogar benutzt, um die Leistung von PCs zu testen.
Jetzt will Wolfram die Art und Weise revolutionieren, wie wir im Web nach Antworten suchen. Den Weg dahin soll die Antwortmaschine Wolfram Alpha weisen, ein Web-Angebot, das viel von dem kann, was auch Google kann - nur besser. In der Theorie.
Wahlergebnisse, Umsatzzahlen, Einschaltquoten und Medaillenspiegel - SPIEGEL ONLINE testet, wie gut sich Wolfram Alpha in verschiedenen Themen auskennt.
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