Von Konrad Lischka und Matthias Kremp
Geht es um Promis und Berühmtheiten, liegen die Suchergebnisse von Google und Wolfram Alpha weit auseinander. Ein paar Beispiele:
Eine Frage nach der Angela Merkel beantwortet Wolfram Alpha ganz pragmatisch. Die Dame sei in den fünfziger Jahren als Angela Dorothea Kasner in Hamburg geboren und arbeite heute als Politikerin, mehr steht da nicht - weder, welcher Partei sie angehört, noch, welches Amt sie bekleidet. Dass sie Bundeskanzlerin ist, erfährt man erst aus dem daneben angezeigten Wikipedia-Eintrag. Auf den stützt sich auch Google, verweist an zweiter Stelle aber auf die Homepage der Kanzlerin und listet danach Regierungs- und Zeitungsseiten.
Richtig düster wird es, sucht man nach der aktuellen Miss California, Carrie Prejean. Google zeigt zuerst und vollkommen korrekt eine Liste tagesaktueller Nachrichten zu der umstrittenen Schönheitskönigin an, bringt kurz darunter Bilder und Videos der Dame auf die Seite. Wolfram Alpha dagegen kennt die Frau nicht einmal, verkürzt ihren Namen auf Carrie und spuckt darauf hin statistische Daten darüber aus, wie viele Frauen in den USA diesen Namen tragen.
Nicht wesentlich erfolgreicher verläuft die Suche nach den Namen Steve, Larry, Sergey. Alle drei auf einmal eingetippt sind Wolfram Alpha zu viel. Beschränkt man sich auf die ersten beiden, erfährt man, dass es in den USA 201.739 Steves und 701.582 Larrys gibt. Google geht die Sache ganz anders an, zeigt als Ergebnis Seiten an, auf denen es vor allem und die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin geht, mal in Kombination mit Steve Jobs, mal mit Steve Ballmer.
Auf anderen Social Networks posten:
... danach stand nur wieder das "Launching May 2009" in der Leiste. Die Ergebnisse der Suchen waren auch gemischt und teils sclhicht falsch. Erste Suche: Where is Indonesia? Ausgabe: Eine Karte mit der Position [...] mehr...
Wurde jetzt die Suchmaschine schon eingestellt? Ich kann jedenfalls nichts eingeben. Hier steht nur "Launching May 2009 ...". Meine Bemerkung zu dem Spiegel-Artikel: Es hängt natürlich auch von der Intelligenz des [...] mehr...
Ich habe heute nachmittag eine Web-Präsentation miterleben dürfen. Das was dort gezeitgt wird ist beeindrucken, leider aber in keiner Weise relevant. Wer möchte schon die Höhe des Mont Everest durch die Länder der Golden Gate [...] mehr...
Stephen Wolfram hat Mathematica nicht selbst entwickelt (bestenfalls konzipiert), sondern eine Firma gegründet, deren Mitarbeiter Mathematica entwickelt haben. Das soll seine Leistung nicht schmälern, aber solche komplexen [...] mehr...
Stephen Wolfram hat Mathematica nicht entwickelt (bestenfalls konzipiert), sondern eine Firma gegründet, deren Mitarbeiter Mathematica entwickelt haben. Das soll seine Leistung nicht schmälern, aber solche komplexen [...] mehr...
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