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16.05.2009
 

Twittern, Netzwerken, Daddeln

Wir lassen es wie Arbeit aussehen

Von Carolin Neumann

Viele von uns tun es: während der Arbeitszeit Filmchen auf YouTube schauen, twittern oder mit der Liebsten E-Mails austauschen. SPIEGEL ONLINE stellt Werkzeuge vor, mit denen Sie leicht vertuschen können, was Sie am Dienst-Computer wirklich tun.

Es ist ein altbekanntes Problem, das durch den hierzulande noch kaum bekannten, aber weltweit boomenden Mikroblogging-Dienst Twitter (siehe Kasten unten) zu neuem Leben erweckt wurde. Viele Mitarbeiter würden so gerne, dürfen aber nicht: am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken durchs Internet surfen.

Um die Angestellten aus dem Netz zu halten, sperren einige Unternehmen beispielsweise Seiten wie Ebay oder Amazon. Manche Firmen lassen ihre Mitarbeiter eine Klausel unterschreiben, dass sie am Arbeitsplatz nicht privat durchs Web surfen dürfen. Und pornografische Videos während der Arbeitszeit zu gucken, ist ohnehin längst ein Kündigungsgrund.

Twitter

Prinzip

zu Deutsch zwitschern oder schnattern, ermöglicht es, kurze Textnachrichten als Mikroblog per SMS, Instant Messaging oder Web-Oberfläche zu veröffentlichen. Andere Nutzer können diese Meldung beispielsweise mit ihrem Mobiltelefon oder RSS-Reader verfogen. Der Dienst heißt Twitter, die SMS-ähnlichen Nachrichten Tweets. mehr zu Twitter auf der Themenseite

Geschäft

Dienste von SPIEGEL ONLINE

Doch ein Besuch bei Facebook ist nicht dasselbe wie eine Arbeitsunterbrechung mit Webpornos. Und kurz bei Twitter vorbeizuschauen, muss auch nicht gleich bedeuten, dass man seine Arbeitsaufträge nicht erledigt. Dank zahlreicher Tools muss keiner im Job aufs Twittern, Facebooken oder Spielen verzichten, denn die Ablenkung lässt sich vertuschen.

SPIEGEL ONLINE stellt weitere Tools und Gadgets vor, mit denen Sie sich am Arbeitsplatz vor dem neugierigen Blick ihres Chefs schützen können. Doch vergessen Sie nicht: Privates Surfen während der Arbeitszeit hat schon Menschen ihren Job gekostet.

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