Von Matthias Kremp
Mozilla spart nicht an großen Zahlen, wenn es um den neuen Firefox geht. Bis zu zehnmal schneller sei der Browser geworden - verglichen mit der längst veralteten Version 2. Aber auch gegenüber der bisher aktuellen Firefox-Version 3.0.11 ist die Geschwindigkeit noch verbessert worden, vor allem was die Scriptsprache JavaScript angeht.
Den Sunscript Javascript-Benchmark etwa absolviert die Version fast doppelt so schnell wie ihr direkter Vorgänger und mehr als zehnmal so schnell wie die Version 2.0. Der Grund für die Beschleunigung: Die Javascript-Engine TraceMonkey wurde für Firefox 3.5 komplett neu entwickelt.
Für Anwender sollen sich die Verbesserungen der Javascript-Verarbeitung in erster Linie auszahlen, wenn sie Online-Applikationen, wie etwa die Mal- und Fotoprogramme Sumo Paint und Aviary benutzen. Eine Technik namens "spekulatives Parsen" soll zudem dafür sorgen, dass Web-Seiten schneller im Browserfenster aufgebaut werden.
Im Peacekeeper Browser-Benchmark erreicht Firefox 3.5 auf einem Macbook mit 2,16 GHz Intel Core-Duo-Prozessor immerhin 1441 Punkte. Das ist gut und vor allem besser als sein Vorgänger. Im direkten Vergleich aber liegt er damit immer noch hinter Googles Chrome und Apples Safari, der im Test 3236 Punkte erreicht. Und auch was die Kompatibilität angeht, hat Firefox noch Nachholbedarf. Bestehen etwa Safari und Chrome den Acid3-Test mit jeweils 100 Prozent Kompatibilität, kommt Firefox nicht über 93 Prozent hinaus.
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