Von Matthias Kremp
Die typografischen Möglichkeiten von Browsern sind bislang noch ausgesprochen begrenzt. Zwar beherrscht Firefox schon seit der Version 3.0 Funktionen wie Kerning und Ligaturen, mit denen sich das Aussehen von Schriften beeinflussen lässt. Sonderlich viel lässt sich damit aber nicht anfangen. Denn um sicherzugehen, dass die von Web-Sesigner gewählte Schrift auch auf dem Rechner des Betrachters installiert ist, muss man eine der wenigen Standardschriften des WWW für seine Web-Seiten verwenden.
Firefox 3.5 erweitert hier die gestalterischen Möglichkeiten enorm, indem er Schriften nachladen kann. Web-Designer können ihre Seiten dadurch endlich mit ähnlichen gestalterischen Kniffen verschönern, wie sie im Druck schon lange gängig sind. Und glücklicherweise ist Firefox 3.5 nicht der einzige Browser, der diese Technik beherrscht. Apples Safari ist schon seit der Version 3.1 in der Lage, Zeichensätze nachzuladen, Opera wird diesen Trick ab der Version 10 beherrschen.
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