Von Christian Fuchs
In den Pausen meines Informationstechnik-Studiums war mir immer langweilig. Darum probierte ich eines Tages im Rechenzentrum der Uni, welche Mailadressen von Prominenten noch frei sind. Überraschenderweise sind das einige gewesen - die habe ich mir dann sofort gesichert.
Heute besitze ich unter anderem die Adressen von Kevin Bacon, Kim Basinger, Whitney Houston und eben Veronica Ferres. Ich hatte aber auch die Adressen von fiktiven Figuren wie Biene Maja oder Knight Rider.
Nur einmal bekam ich eine Mail von einem Fan, der dachte, Veronica Ferres hätte wirklich eine GMX-Adresse. Wenn ich früher beim Weggehen Leute kennengelernt habe, mussten die schmunzeln, wenn ich ihnen die E-Mailadresse von Veronica Ferres gab. Aber jetzt nerven die vielen Adressen nur noch, weil ich alle auf meine echte Mailadresse umgeleitet habe und jede Woche 20 automatisch versandte Newsletter von GMX löschen muss. Ein bisschen stolz bin ich aber trotzdem noch, dass mir all die Promi-Adressen gehören.
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