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17.07.2009
 

Werbekrise

So wollen Gratis-Netzwerke ihre Marken zu Geld machen

Von Konrad Lischka

Facebook entwickelt ein Bezahlsystem, MySpace verkauft CDs und T-Shirts: In der Krise suchen die Gratis-Netzwerke neue Einnahmequellen neben der Werbung. SPIEGEL ONLINE stellt die interessantesten Experimente vor - zum Beispiel Facebooks lukrativen Shop für Torten und Tierchen.

Unfair verkürzt sah das Geschäftsmodell der meisten sozialen Netzwerke und Webdienste bislang so aus: Mit einem Gratisangebot möglichste viele Menschen auf die Seite locken, um dann irgendwann mit Werbung, die sehr viele Menschen sehen, sehr viel Geld zu verdienen. Nur explodieren die Werbebudgets derzeit nicht gerade. Und so suchen nach vielen Monaten Wirtschaftskrise einige Unternehmen nach neuen Erlösquellen.

Facebook-Geschenkeshop: Ein Otterpaar kostet 0,72 Euro

Facebook-Geschenkeshop: Ein Otterpaar kostet 0,72 Euro

Facebook zum Beispiel entwickelt eine Mischung aus Paypal und Apples App Store: Facebook-Manager Justin Osofsky kündigt im Firmenblog an, dass Entwickler von Facebook-Programmen nun den Bezahldienst des Unternehmens testen können. Facebook will die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen der Mitglieder für Drittanbieter übernehmen.

Bezahldienste, Ticketprovisionen, Panda-Geschenke - SPIEGEL ONLINE zeigt die Experimente der großen Menschelnetzwerke.

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