Neu Delhi - Wer immer die Autoren der zig Bill-Gates-Seiten bei Facebook auch sein mögen - der Microsoft-Gründer selbst ist nicht mehr unter ihnen. Der nämlich hat bereits das Handtuch geworfen und sein Profil gelöscht.
Der Grund ist einfach - die Seite artete in zu viel Arbeit aus. Mehr als zehntausend andere Facebook-Nutzer hätten ihn über die Seite kontaktiert, um von ihm als "Freund" geführt zu werden, sagte Gates am Samstag in Neu Delhi. Er habe jedes Mal versucht, herauszufinden, ob er die Menschen wirklich schon einmal kennengelernt habe. "Das war einfach zu viel Stress, also habe ich es wieder gelassen", sagte Gates.
Gates hat tatsächlich wohl anderes zu tun. Der Computer-Pionier wurde in Neu Delhi von der indischen Regierung für seine Wohltätigkeitsarbeit geehrt. Er hat den Indira-Gandhi-Preis bekommen, mit dem Engagement für Frieden, Abrüstung und Entwicklung gewürdigt werden.
Die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung hat fast eine Milliarde Dollar für verschiedene Projekte in Indien ausgegeben, vor allem im Kampf gegen Aids und Polio.
ase/Afp/Ap
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