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03.08.2009
 

ARD/ZDF-Onlinestudie

94 Prozent der Jugendlichen nutzen Wikipedia

Mehr als zwei Drittel der Deutschen nutzen einer repräsentativen Studie zufolge das Netz. Jugendliche arbeiten häufiger mit Wikipedia als alle anderen Altergruppen. Allerdings passiv: Vier Prozent der Deutschen haben schon einen Wikipedia-Artikel ergänzt, 65 Prozent rufen Informationen ab.

Der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie zufolge sind 67,1 Prozent der Deutschen Internetnutzer - 2008 waren es 65,8 Prozent. Je älter die Bürger sind, umso seltener nutzen sie das Netz: 96,1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen surfen regelmäßig im Web, aber nur 40,7 Prozent der über 50-Jährigen.

Kern der Offliner sind laut der Studie Frauen über 60: "Knapp zwei Drittel aller ab 60-jährigen Frauen nutzen kein Internet. Und die aktuellen Studienergebnisse zu den Offlinern legen nahe, dass diese Gruppe in den kommenden Jahren den Kern der Offliner bilden wird. Denn nachdem Frauen in den letzten Jahren bei den Internetzugängen deutlich aufgeholt haben, schwächen sich erstmals die Zuwachsraten in dieser Gruppe wieder ab."

Die Ergebnisse der in vier Artikeln im Fachmagazin " Media Perspektiven" veröffentlichten Studie beruhen auf einer repräsentativen Befragung von 1806 Personen (davon 1212 Onliner). Neben leichten Nutzungsveränderungen quantifiziert die Studie einige interessante, wenn auch nicht weiter überraschende Beobachtungen: Der Anteil der Nutzer, die aktiv Inhalte bei Wikipedia (4% vs. 65% Passivnutzer) und Youtube (6% vs. 52%) beisteuern, ist gering.

Je jünger die Onliner, desto intensiver nutzen sie das Mitmachnetz - Die Rangliste der von 14- bis 19-Jährigen mindestens selten genutzten Mitmachangebote sieht laut der Onlinestudio so aus:

  • Wikipedia (94%)
  • Videoportale (93%)
  • private Communitys (81%)
  • Fotocommunitys (42%)

Die Internetnutzung insgesamt wächst am frühen Abend: Die Autoren der Onlinestudie sprechen nun sogar von "Prime Time der Internetnutzung" zwischen "19.00 Uhr und 21.00 Uhr". Zentrale Anwendungen am späteren Abend seien Angebote, die im Vergleich zu E-Mail-Kommunikation und dem schnellen Informationsabruf einen relativ hohen Zeitaufwand erfordern: Videoportale, Spieleseiten, Chats, Communitys.

Die bekanntesten Netzwerke

Facebook

Facebook
Facebook ging Anfang 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten online. Zunächst konnten nur Menschen mit E-Mail-Adressen ausgewählter US-Hochschulen Mitglieder werden, seit 2006 ist die Seite für alle Über-13-Jährigen offen. Nach eigenen Angaben hat Facebook derzeit 600 Millionen aktive Mitglieder weltweit.(Stand: Januar 2011). Mehr zu Facebook auf der Themenseite...

WKW

MySpace

Xing

StudiVZ

Lokalisten

Spin.de

lis

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