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18.09.2009
 

Doubleclick-Marktplatz

Google versteigert Display-Werbung

Web-Konzern: Alles, was Sie über Google wissen müssen
Fotos
REUTERS

Google will sein Online-Werbeangebot weiter ausbauen. Mit dem Marktplatz Doubleclick Ad Exchange sollen Werbetreibende in Echtzeit auf freie Werbeflächen auf Homepages bieten können. Google könnte damit seinen Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen.

Der Internet-Riese Google startet einen Marktplatz für Bannerwerbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert, wobei der jeweils Höchstbietende den Zuschlag für die Werbefläche erhält. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können.

Google wird die Mechanik seiner bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense (siehe Kasten links oben) in das neue System einbauen und beide Plattformen verbinden. Damit sollen Werbetreibende eine größere Reichweite erlangen. AdSense bietet den Betreibern von Internetseiten schon länger an, freie Werbeflächen mit zum Umfeld passenden Text- und Banneranzeigen zu füllen und den Besitzer dann an den Umsätzen zu beteiligen.

Konkurrenz für Yahoos Tochtergesellschaft Right Media

Google hat DoubleClick Inc. für 3.2 Milliarden Dollar gekauft. Die Integration soll nun den Konkurrenten Yahoo in Bedrängnis bringen. Yahoo ist mit seiner Plattform Right Media noch der größte Anbieter von Display-Werbung. In Deutschland führt AdScale als Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung den Markt an. Der Zusammenschluss von Google und Doubleclick wird den Display-Werbemarkt für tausende Werbetreibende und Betreibern von Internetseiten öffnen, die bereits AdWords und AdSense nutzen - den Eckpfeilern von Googles Werbeangebot.

AP/mcc

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